Montag, 15. Oktober 2018

Aus- und Weiterbildung bei IbB Accident Reconstruction

Im Bereich des Kfz-Sachverständigenwesens sind in vielen Ländern staatliche oder andere hoheitliche Zugangsberechtigungen zu bestimmten Sparten vorhanden. So ist in Deutschland die öffentliche Bestellung und Vereidigung das primär in den Straf- und Zivilprozessordnungen vorgesehene Kriterium des Qualitätsnachweises. In Österreich sind das die allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen. In anderen europäischen Ländern gibt es sehr unterschiedliche Regelungen. Nicht in allen europäischen Ländern wird ein Ingenieurstudium vorausgesetzt (siehe z.B. Großbritannien), auch weil es sich bei der Unfallrekonstruktion um Spezialkenntnisse handelt, die man sich durch eine Zusatzausbildung beschaffen muss. Weitere Informationen siehe:

http://www.evuonline.org/attachments/article/206/QUERY-Deutsch.pdf.

Warum trotz aller Bestellungen und Zertifizierungen eine IbB-interne Qualitätssicherung erforderlich ist, liegt daran, dass die oben erwähnten Regelungen die Weiterbildung zwar fordern, aber nur selten Seminare für die Unfallrekonstruktion zur Verfügung stellen. Außerdem fehlen Regelungen für Randgebiete und vor allem für den Nachwuchs.

Nachteilig erscheint auch, dass von den Bestellungskörperschaften ein mehrjähriges Praktikum zur Voraussetzung für eine öffentliche Bestellung für Unfallrekonstruktion gemacht wird. Wie man eine mehrjährige Berufserfahrung erhält, bleibt unklar.

Auch die regelmäßige Weiterbildung mit Erfolgskontrolle ist eine wichtige Voraussetzung für Gutachten nach dem aktuellen Stand der Technik. Von IbB wird zweimal im Jahr ein IbB-Meeting angeboten, das nicht nur für Partner zugänglich ist, sondern auch für externe Experten.

Wer an Sonderthemen interessiert ist, findet bei IbB auch insoweit Weiterbildungsangebote.

 

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